Lacie kann Deutsch

03.06.2006 13:06

Aus der Anleitung zum Update der Firmware meiner Lacie-Wechselplatte:

“WICHTIG! Bitte beginnen Sie nicht wieder oder schließen Sie Ihren Macintosh mit Ihrem angebrachten Antrieb des Feuerwarndrahtes, bis die Mikroprogrammaufstellung aufgetragen worden ist. ”

Das kann man einfach mal so stehen lassen

electronic beats festival

26.05.2006 15:05

Heute ist im Kölner e-werk des electronic beats festival und ich hätte beinahe nichts davon mitbekommen. Headliner unter anderem: Nightmares on Wax. Yeah. Allein dafür lohnt sich das Hingehen.

Neuer alter Apfel

25.05.2006 12:05

Wir bei NU2M sind ja letztendlich alle eine große Familie. Und wie das in Familien so üblich ist müssen die Kleinen immer die Sachen der Größeren auftragen. Sprich: Nico hat einen neues MacBook Pro und ich sein altes PowerBook: 15″, 2GB RAM. Damit lässt sich arbeiten. Wenn ihr in nächster Zeit aufällige Schwankungen in Quantität und Qualität meiner Beiträge feststellen solltet, liegt das vielleicht an der Aura des PowerBooks, auf dem sicherlich viele Lummaland-Artikel verzapft worden sind :-)

P.S: die “nie mehr Mac”-Tiraden haben sich damit wohl auch erledigt….

Gute Musik: Funki Porcini

16.05.2006 08:05
Seit mein iBook hin ist wird es weniger mit dem Musik hören. Heute dafür mal etwas Katzen-Content. Ein Lied für den perfekten Tagesbeginn (an einem als andere als perfekten Tag): Funki Porcini - Purrfect.

Der Apfel fällt vom Stamm…

29.04.2006 10:04

… und ist kaputt. Oder so ähnlich. Seit geraumer Zeit ist mein knapp 1.5 Jahre altes iBook kaputt. Wohlgemerkt ohne vorher runter gefallen zu sein. Es fing damit an, dass es nach 1-2 Stunden Arbeit trotz genügend Strom nach leichtem Bildschirmflackern ausging und nur nach Herausnahme der Batterie wieder zum Neustart zu bewegen war. Die Zeit bis zum “sudden death” verkürzte sichdann immer mehr - jetzt geht es gar nicht mehr an (nur ein leichtes Lüftersäuseln erinnert an frühere Zeiten).

Gravis meint dazu: vermutlich Mainboard. Kosten der Reparatur: 700-800 Euro. Ja. Klar. Neupreis: knapp über 1000 Euro. Das wars dann wohl mit meinem iBook und vermutlich auch mit Apple. Ich besitze erst seit relativ kurzer Zeit Apple-Produkte (iBook, iPod mini), leider funktioniert davon nichts mehr. Innerhalb der letzten 2 Jahre hat sich auch Marc Powerbook und iPod gekauft. Zusammen kommen wir auf folgende Fehlerliste:

  • Display des iPod mini bis zur Unleserlichkeit zerkratzt (2 Wochen nach Kauf. Ich hatte das Gerät in der Hosentasche. Pech gehabt.)
  • Austausch der iBook-Batterie (nach 6 Monaten, kostenlose Apple Umtauschaktion)
  • Defektes PowerBook Netzteil (Neukauf, nach Ablauf der Garantie)
  • Defekte PowerBook Batterie (Neukauf, nach Ablauf der Garantie)
  • iPod mini Batterie defekt (2-3 Monate nach Ablauf der Garantie, Batterieaustausch kostet 70-80 Euro)
  • iPod Festplatte defekt, Lieder “springen” manchmal (nach Ablauf der Garantie, muss man mit leben)
  • iBook Mainboard defekt (nach Ablauf der Garantie, Pech gehabt)

Merkwürdig, dass die meisten Fehler kurz nach Garantieende auftreten. Aber vielleicht ist Apple-Hardware auch eher zum Angucken anstatt zum Arbeiten gedacht. Ob uns da jemand verarscht?

Hab übrigens Apple-Hardware günstig abzugeben: 1 & 0.5 GB RAM für iBook / PowerBook, Airport Extreme Karte, 60 GB 2.5″ Festplatte, iBook slot-in DVD /CD-RW Laufwerk, iBook Display, etc. pp. :-)

Neue Wohnung

28.02.2006 09:02

Ich wohne seit gestern in einer neuen WG (Siegfriedstraße, Nähe Chlodwigplatz), die alte war nur zur Zwischenmiete. Da mein Zimmer noch gestrichen werden muss und meine neue Mitbewohnerin gerade in London ein Praktikum macht, schlafe ich erst einmal in ihrem Zimmer. Sie hat unter anderem zwei Kanarienvögel und eine Wanduhr, die unglaublich laut tickt. Es gibt ja Leute die stört sowas nicht beim Einschlafen. Mich eigentlich auch nicht, aber irgendwann nachts wache ich auf und habe das Gefühl, dass die Wanduhr schuld ist. Ich nehm also die Batterien raus und leg mich wieder schlafen. Nach ein paar Minuten fängt das Ticken der Uhr wieder an. Hört wieder auf. Fängt wieder an. Aber irgendwie anders als vorher.

Bei genauerem Hinhören wird klar, dass einer der Kanarienvögel das Ticken der Uhr nachmacht. Nach 10 Minuten Gepiepe steh ich wieder auf und setz die Batterie wieder in die Uhr. Man will die armen Tiere ja nicht überstrapazieren. Die halten dann auch den Schnabel und ich schlafe trotz Ticken prima weiter.

Eindrücke vom Karneval

28.02.2006 09:02

Mein erster Karneval in Köln nähert sich dem Ende. Was war das prägnanteste Erlebnis? Der Wagen von Prinz Josef dem VII (der den gleichen Plastik-Playmobil-Style wie sein Leibgarde hatte) am Rosenmontag oder die Menschenmassen auf der Zülpicher zur Weiberfastnacht?

Wohl nicht. Da schon eher der Ausnahmezustand nachts in irgendeiner U-Bahnstation (Friesenplatz). Die Züge kommen nur noch alle halbe Stunde. Zwei rivalisierende Gäängs (rivalisierend, weil in die entgegengesetzte Richtung fahrend) in Batman-, Kuh- und Altweiberkostümen stehen sich an den Bahnsteigen gegenüber, nur getrennt durch zwei paar Schienen . Die Szenerie erinnert irgendwie an die West Side Story, der Schlagabtausch findet in “musikalischer” Form statt. Mit dabei viele großartige Klassiker (aus Gründen der Vollständigkeit hier im Gesamttext wiedergegeben) wie “Keine Farbe im Urin, Halleluja / Keine Farbe im Urin, Halleluuuulja” oder “Hauptstadt der Schwulen / Wir sind die Hauptstadt der Schwulen / Hauptstadt der Schwuuuuuuulen / Wir sind die Hauptstadt der Schwulen”.

Gekrönt wurde das Ganze mit dem gegenseitigen Zeigen des blanken Hinterns. Das ist Karneval pur. “Ja da simma dabei, dat is Priiiima…”

Karneval in Köln

12.02.2006 15:02

Mir wurde ja schon einiges vom Karneval in Köln erzählt. Ich hab auch schon maskierte Männer mit Säbeln in der Straßenbahn getroffen. Aber heute morgen wurde es dann ernst - oder Spass, wie man es halt nimmt.

Ich wohne momentan über einer Kneipe - an sich kein Problem, man hört fast nie was - nur heute morgen weckte mich laute Schlagermusik während gleichzeitig Scharen von johlenden älteren Menschen in seltsamen Aufmachungen die Kneipe stürmten. Sonntag morgen um 9 Uhr. Mittlerweile ist es fast halb vier, ich habe meine Kopfhörer voll aufgedreht, aber trotz Battle-Rap und Drum’n'Bass nur mäßigen Erfolg gegen die Schlager von unten. Die Vibrationen gehen durchs ganze Haus. Das werden schöne Wochen!

Nachtrag 16:30: Heidi, Heidi, deine Welt sind die Beeeeeerge!

Web-Frameworks: Ruby on Rails vs. Django

15.01.2006 17:01

Ich entwickele ja schon seit langem keine Web-Applikation mehr “from scratch”, dafür ist mir meine Zeit zu schade. In den letzten zwei Jahren habe ich dabei häufig auf Zope und Plone gesetzt. Eine gute Wahl, aber für SQL-Jünger ist die objektorientierte Datenhaltung in der Zope-Datenbank (zodb) mehr als gewöhnungsbedürftig.

Ich bin daher auf der Suche nach Alternativen (obwohl gerade Zope 3 mehr Aufmerksamkeit verdient hätte). Am meisten reizen mich momentan Ruby on Rails (wie könnte es anders sein :-) und Django.

Als Python basiertes Framework hat Django bei mir natürlich Pluspunkte. Django ist nach Django Reinhardt benannt, der trotz einer nach einem Unfall verkrüppelten Hand zu einem der besten Jazz-Gitarristen der Welt wurde. Dazu Adrian Holovaty, einer der zwei Hauptentwickler von Django: “Using Django you can make a Website with two fingers”. Django ist noch relativ jung (aktuelle Version noch unter 1.0) und seit Mitte des letzten Jahres Open Source. In Django erstellt man sein Datenmodell in From von Python-Code mit einem automatischen Datenbank-Wrapper und der entsprechenden API zum Zugriff auf diese Daten. Mit enthalten sind automatisch generierte Admin-Interfaces, ein Templating System, i18n, Caching-Framework - unter anderem mit memcached Unterstützung - und eine URL Rewrite Engine für verständliche URLs.

Rails ist seit über einem Jahr bei jeder neuen Version “backwards compatible”, die 1.0 Version kam Ende letzten Jahres heraus. David Heinemeier Hansson, der Core Entwickler von Rails, begründet seine Motivation für die Entwicklung eines Web Frameworks in Ruby mit der Schönheit dieser Sprache: “Beauty [beautiful code] leads to happiness, happiness leads to productivity. Thus, beauty leads to productivity. That’s how I arrived at the notition that I didn’t want to do PHP anymore”. Die “on rails experience” ermöglicht schnelle Webentwicklung (”follow the rails”) verbunden mit dem positiven Gefühl etwas “Schönes” zu erschaffen. Ruby on Rails nutzt ActiveRecord, um Datenstrukturen ohne manuelles Ausführen von SQL-Statements zu speichern. Die Vorgehensweise von Django und Rails ist prinzipiell ähnlich, der Python- Ansatz wirkt auf den ersten Blick als einfacher umszusetzen (ich bin allerdings auch ein Python Programierer :-), aber ich muss zugeben, dass die Rails-Lösung eleganter wirkt. Rails bietet auch ein Caching-System (allerdings von Haus aus ohne memcached - Unterstützung) und - im Zeichen von Web 2.0 - die Möglichkeit zur automatisierten serverseitigen Erstellung von Javascript Code für AJAX Anwendungen (Rails definiert dazu eine Art Templating Language (RJS)).

Um weiter in die Materie einzusteigen lohnt es sich auf jeden Fall das Video der “Snakes and Rubies” Konferenz aus dem Dezember letzten Jahres anzuschauen. Hier stellen Holovaty und Hansson ihre Frameworks sehr anschaulich und mit viel Witz vor. Aber vor allem die Diskussion am Ende ist interessant. Ein bisschen Polemik ist natürlich auch dabei. Auf der Frage “How do you envison the world coming to an end” antwortet Hansson: “If people keep creating new Java applications the world is going to come to an end”. Am Ende ziehen Hansson und Holovaty ein gemeinsames Fazit, in dem sie Django Vorteil in der Entwicklung von “klassischen” Websites einräumen (Django kommt aus dem Zeitungsumfeld), während Rails seine Stärken in der Entwicklung von Web-Applikationen hat (Rails kommt aus dem Umfeld von 37Signals mit Anwendungen wie Backpack oder Tada-Lists)

Nachtrag: Zusammenfassung von Hansson himself

Nachtleben in Köln

15.01.2006 15:01

Bin jetzt das 2. Wochenende in Köln und immer noch auf der Suche nach dem “perfekten Club” :-). Was bisher geschah:

  • Freitag im M-Klub im Prime Club. Musik: Indie/Alternative. Publikum: Kindergartenalter. Vielleicht Vorschule. Location: lieblos. Fazit: einmal und nie wieder.
  • Samstag im Purple Club. Musik: Funk, guter DJ. Location: sehr stylisch (Purple). 70er Jahre Dekotapete. Publikum: rar, aber nett. War mit WG-Leuten da. Günstige Getränke. Fazit: mal wieder hin.
  • Zwischenstopp im Stereo Wonderland. Kölsch getrunken. Kleine nette Kneipe, aber auch nicht mehr
  • Behive, Blue Shell. Lagen auf dem Weg, war nur jeweils 5 Minuten drinn, also kein Kommentar.
  • Samstag im Blue Note. Musik: Funk vom WG-Mitbewohner. Location: tunnelartiger Tanzbereich im Keller, oben Lounge. Ganz nett. Publikum: erst spät voll (1-2 Uhr), dann aber gute Stimmung. Und diesmal alle WG-Bewohner da :-) Fazit: mal wieder hin.